Erfolgreiche Projektierung und Herstellung der weltweit größten Produktionslinie für Kefir

Kefir enthält Mineralien, Vitamine, essentielle Aminosäuren sowie verschiedene Sorten probiotischer Bakterien und hat daher einen starken positiven Einfluss auf Ernährung und Gesundheit. Manchmal wird es sogar als Wundergetränk bezeichnet. Das Wort "Kefir" selbst bedeutet "gutes Leben".

Die Umwandlung der Milch in Kefir ist das, was ihn so einzigartig macht, denn er ist als solcher viel bekömmlicher und ermöglicht somit die Aufnahme reichhaltiger Nährstoffe. Entscheidend dabei sind verschiedene Bakterienstämme. Ein regelmäßiger Genuss von Kefir wird Sie von seinen positiven Wirkungen überzeugen.

Nach allgemeiner Auffassung soll die industrielle Großproduktion von Kefir mit Kefirknollen unmöglich sein, weil es dabei Probleme mit der Massenproduktion der Mutterkultur aus Kefirknollen geben soll.

So ist es aber nicht.

Brinox nahm die Herausforderung an und stellte die weltweit größte Produktionslinie für Kefir her. Es wurde die Methode der dreistufigen Fermentierung anwendet. Dies ermöglicht einen größeren Umfang der  Kefirproduktion.

Die Kapazität der Linie beträgt heute etwa eine Viertelmillion Liter Kefir pro Tag. Ein weiterer einzigartiger Umstand besteht darin, dass dieselbe Linie auch für die Produktion von Joghurt verwendet werden kann. Die besonderen internen Standards von Brinox zur Reinigung und Sterilisierung der Medien und die Steuerung der Luft machen es möglich, dass sich die Produktion bei Verwendung der gleichen Linie leicht verdoppeln oder verdreifachen lässt, auch für Joghurt.

Die Herstellung von traditionellem Kefir erfordert eine Starterkultur von Kefirknollen, die der Flüssigkeit, die man fermentieren möchte, zugegeben wird. Kefir wird mit Verwendung von Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch zubereitet, wobei erstere die häufigste Wahl ist. Die Mikrobenkultur aus Kefirknollen wird in der Molkerei unter streng kontrollierten Bedingungen aufbewahrt und manchmal in nahezu spiritueller Atmosphäre gehandhabt, sodass ihre stabile Gesundheit und eine konstante Qualität des Endprodukts über Jahre hinweg bestehen bleibt.

Der erste Schritt des zweistufigen Fermentationsverfahrens ist die Bereitung der sogenannten »Mutterkultur«. Dieser Prozess beginnt mit der Zubereitung von Rohmilch wie für jedes andere fermentierte Milchprodukt. Allgemein bedeutet dies das Abseihen, die Separation, Standardisierung, Beseitigung von Luftblasen und die Pasteurisation von Rohmilchunter Verwendung einer speziellen Wärmebehandlung, die für die Kefirproduktion typisch ist.

Brinox, kefir

 

Die thermisch behandelte Milch wird dann mit den Original-Kefirknollen versetzt, der Fermentationsprozess der »Mutterkultur« dauert danach 12 bis 16 Stunden. Am Ende dieser Stufe werden die Kefirknollen durch Filtration entfernt, die entstandene »Mutterkultur« wird abgekühlt und normalerweise in einem Übergangsbehälter aufbewahrt; sie wird später zur Fermentation der »Produktionskultur« verwendet.

Eine der größten Herausforderungen beim Projektieren war die Frage, wie man den Prozess der Filtration der Kefirknollen einbeziehen könnte, ohne die Knollen zu beschädigen. Die Ingenieure bei Brinox entwickelten eine einzigartige Lösung, die einfach ist und ein einfaches und kontrolliertes Handhaben der gesammelten Knollen ermöglicht, die später für eine beinahe unbegrenzte Anzahl künftiger Fermentationen verwendet werden. Traditionell dürfen in einigen Molkereien in Russland nur Frauen mit Kefirknollen arbeiten, weil sie über die emotionale Fähigkeit sanfter Handhabung verfügen, die sie beim Umgang mit Babys lernen.

Wesentlich ist, dass der tägliche Prozess der Kefirproduktion jeden Tag vollkommen gleich ist! Die sterilen Bedingungen, die die Prozessanlage von Brinox ermöglicht, machen es möglich, dass die Haltbarkeit dieses klassischen und sehr lebendigen Erzeugnisses auf bis zu 30 Tage verlängert wird.

Russland hat auch besondere GOST-Standards für Babynahrung. Brinox wendet bei der Herstellung der Ausrüstung für die Kefirverarbeitung für Babys diese besonderen Standards zusammen mit den eigenen strengen internen Standards und Vorsichtsmaßnahmen aufgrund eigener Erfahrungen aus der Pharmazie an.

Brinox

 

Der nächste Schritt im Prozess ist fast gleich wie der erste, der einzige Hauptunterschied ist die Menge der Kultur. Die »Produktionskultur« wird so kultiviert, dass die Milch mit einer definierten Konzentration der »Mutterkultur« unter sehr ähnlichen Bedingungen vermengt wird. Dies wird als Erhöhung der Menge der Starterkultur bezeichnet.

Die »Produktionskultur« wird in einer Reihe von Fermentatoren kultiviert, die über Ventilgruppen verbunden und gesteuert werden. Die SPS steuert und auf der SCADA-Ebene wird überwacht. Die Standards der Anlagenprojektierung und der Softwarestruktur sind sehr ähnlich wie in der Pharmazie. Dies ist eine sehr offensichtliche Tendenz in modernen Molkereien, insbesondere wenn sie auch Babynahrung produzieren. Brinox ist bereits jahrzehntelang als Zulieferer für die Pharmaindustrie tätig, deshalb kennen wir die strengsten Vorgaben der guten Herstellungspraxis (GMP) sehr gut und können uns leicht an die strengsten Hygienevorschriften anpassen.

brinox

 

Die Endphase oder die so genannte »Massenfermentation« erfolgt in einer Reihe von Fermentatoren mit 20 m³ Volumen, wobei eine Produktionskapazität von fast 250.000 Liter Kefir täglich erreicht wird. Wenn man berücksichtigt, dass die erste Stufe des Fermentationsprozesses (von der Mutter- bis zur Produktionskultur) etwas überdimensioniert ist, kann die gesamte Linie einfach der Kapazität von 300.000 Liter Kefir täglich, oder mit anderen Worten 2 Millionen Becher Kefir pro Tag, angepasst werden. Das bedeutet, dass mehr als jeder zehnte Einwohner von Moskau jeden Tag einen Becher Kefir verzehren kann, der nicht nur aus derselben Molkerei kommt, sondern sogar aus einer einzigen, von Brinox gefertigten Produktionslinie.

brinox

 

Sehen Sie sich den visualisierten Produktionsprozesse in der Animation an:

 

Als Unternehmen bietet Brinox einen kompletten Service (One-Stop-Shop) von der Konzeptionierung über die Grund- und Detailplanung, die Risikobewertung, die Ausarbeitung der Schlüsselelemente bis hin zur Montage (einschließlich FAT), Installationen (SAT) und Automatisierung (OQ, PQ, Schulmanagement). System. Diese vertikale Integration gewährleistet eine optimale Projektabwicklung und eine kundenfreundliche Kommunikation.

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